Wir haben ja eigentlich immer was zu meckern, wir sind halt Grantler mit Leib und Seele. Wir meckern prinzipiell über alles und jeden, sind beständig unzufrieden – sei es mit der Stadt, einer ihrer Tochterfirmen, mit Veranstaltungen, die hier laufen – diesmal seid IHR dran – das Publikum.
Immerzu wird gemault, außer Volksmusik sei nichts los in R-Town a.d.E, aber WENN mal was ist, geht Ihr nicht hin. Befanden sich die Zuschauerzahlen beim letztjährigen “Krach unterm Dach” schon in traurigen Regionen, so ist traurig für dieses Jahr schon sehr beschönigend. Ganze 60 bis 80 Leute (geschätzt) hatten sich vergangenen Samstag zur diesjährigen Ausgabe des Bandfestivals in die Erdgasarena verirrt, die aber hatten sicher ihren Spaß.
Die vielgescholtenen Studenten der mindestens genauso vielgescholtenen MaRie hatten hier ein Festival auf die Beine gestellt, daß auf jeden Fall ein wesentlich breiteres Publikum verdient gehabt hätte. Geile Bands, Top Sound, tolles Licht & zivile Preise in der zugegebenermaßen zu großen Halle, Leute, was wollt Ihr denn noch?
Super durchorganisiert war das Ganze, toller Job, die Security hatte zwar den einen oder anderen Aussetzer (völlig unnötig, der Rauswurf – aber ihr seid halt “superwichtig” und “weisungsbefugt“), daß tat der Veranstaltung aber keinen Abbruch. Schade…daß es (wieder mal) am nicht vorhandenen Publikum scheitern mußte.
Wir würden sagen: Weiter so, tolles Konzept – mehr trommeln im Vorfeld und auf jeden Fall eine andere Location – dann klappts auch mit dem Nachbarn. Wir freuen uns auf Ausgabe 3.


Ich finde es schade, dass die Bemühungen der Studenten ein schönes Festival zu etablieren, an gewissen Sachen scheitert. Wieso wurde der erste Flyerentwurf abgelehnt? In der Halle lagen dann riesige Stapel der Flyer herum.
Die Leute, die da waren brauchten den nicht mehr und die, die erreicht werden sollten, hätten dazu in die Arena gemusst. Warum wurde erst in der Veranstaltungswoche die Homepage aktualisiert?
Hier sieht man doch, wie den Studenten der MaRie „erfolgreiche“ Werbestrategien vermittelt werden. Schlagerveranstaltungen werden mehr als ein Jahr vorher beworben, so dass die Vorverkaufstellen im Oktober letztes Jahr einen Ansturm an Leuten hatten, die dann auf das Jahr 2010 vertröstet wurden. Ja dann wird diese Veranstaltung auch noch massiv im Radio beworben.
Warum macht kann man nicht ähnliches für dieses kleine aber feine Festival machen? Hier wäre doch für die Studenten mehr drin gewesen an vermittelbaren Lehrstoff in Marketingstrategien.
Mein Eindruck erhärtet sich, das Veranstaltungen mit Musik, die nicht im 2/4 bzw. 3/4 Takt und mit „schnulzig überladenen, liebestaumligen und heile Welt“ Texten auf Deutsch in dem Tempel der Volksmusik und der Schlagerbarden einfach nicht förderungswürdig und platzierbar sind.
Haltet durch und macht nächstes Jahr wieder eine „Krach unterm Dach“
LG Rondo