Es gibt mal wieder Neues zu berichten über Riesa’s Fass ohne Boden (siehe Bild).
Nachdem schon vergangene Woche ein hervorragender Artikel über die “Zusammenarbeit” des obersten “Veranstaltungsmanagers” der FVG, Dirk Mühlstädt und dem geschäftsführenden Leiter des Kulturschleuder e.V., Dirk Haubold für den berühmten “Was will man auch sonst erwarten…”-Effekt gesorgt hatte,passt diese Meldung in der Samstagsausgabe der Sächsischen Zeitung hervorragend ins Gesamtbild.
Da streiten sich Riesa’s Top-Finanzjongleure doch tatsächlich um die Zukunft der oben genannten Halle und werden sich natürlich nicht einig. Wie auch, sind die beiden Parteifreunde ja bekanntermassen sonst nicht unbedingt die besten Freunde, dafür aber jeweils mit einem gewissen Ego ausgestattet, dass Kritik oder ähnliche umstürzlerische Gedanken schlicht und ergreifend nicht zulässt.
Der eine (Mütsch) will die Halle wegen zu teuer loswerden (warum hat er sie dann jehrelang finanziert…?), der andere (Köhler) steht einer Privatisierung kritisch(!) gegenüber, da es sonst passieren könnte, dass die Arena “zu einem riesigen Landgasthof verkommt”. Lieber ein riesiger Landgasthof, in dem auch mal los ist, als eine riesige Invest-Ruine, in der außer defizitären drittklassigen Veranstaltungen nichts passiert, von diversen sportlichen Höhepunkten mal abgesehen.
Apropos Sportveranstaltungen in der “Sportstadt” Riesa.
Wie es sich für eine Sportstadt so gehört, durften die Sportler des Riesaer Athletikclubs zum Saisonfinale auf ihr Heimrecht verzichten und stattdessen irgendwo im thüringischen Nirgendwo antreten – schließlich braucht die blonde Grinsebratze Silbereisen ja die WM-Halle als Backstage. Sagt mal, GEHT’S NOCH?
Ihr nennt Euch Sportstadt – dass ich nich lache – Spottstadt triffts eher – nach dem Weggang der Schwimmer ist es eh nur noch eine Frage der Zeit, bis auch die letzten Spitzensportler dieses Provinzkaff auf Nimmerwiedersehen verlassen werden, bei dem Umgang…


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